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- 15.3.2007: 9-Ball Regeln
Archiv der Kategorie Billardregeln
10-Ball Regeln
2.3.2009 by peter.
9. Zehnball
9.1 Entscheidung über den Anstoß
9.2 Der Aufbau beim Zehnball
9.3 Regelgerechter Anstoß
9.4 Zweiter Stoß des Spiels – Push Out
9.5 Ansagespiel
9.6 Sicherheitsspiel
9.7 Unkorrekt versenkte Kugeln
9.8 Fortführung des Spiels
9.9 Wiedereinsetzen der Kugeln
9.10 Standardfouls
9.11 Schwerwiegende Fouls
9.12 Patt
9. Zehnball
Zehnball ist ein Ansagespiel, welches mit der Weißen und zehn Objektkugeln gespielt wird, die von eins bis zehn durchnummeriert sind. Die Kugeln werden in aufsteigender numerischer Reihenfolge angespielt. Wird die 10 mit einem korrekten Anstoß versenkt, so wird sie wieder aufgebaut und der anstoßende Spieler verbleibt an der Aufnahme. Pro Stoß darf jeweils nur eine Kugel angesagt werden außer beim Anstoß, wo keine Kugel angesagt werden darf. (Siehe 9.5 Ansagespiel).
9.1 Entscheidung über den Anstoß
Derjenige Spieler, der das Ausstoßen gewinnt, bestimmt, wer den ersten Anstoß durchführen muss. (Siehe 1.2 Ausstoßen des Anstoßrechts). Normalerweise wechselt beim Zehnball das Anstoßrecht von Spiel zu Spiel (Wechselbreak). In den Regularien unter Punkt 15 werden jedoch weitere Alternativen hierfür aufgezeigt.
9.2 Der Aufbau beim Zehnball
Die Objektkugeln werden so eng aneinander wie möglich in der Form eines Dreiecks zusammengelegt, wobei die 1 an der vorderen Spitze und die 10 in der Mitte der Raute platziert wird. Die 1 liegt auf dem Fußpunkt. Alle anderen Kugeln werden nach dem Zufallsprinzip aufgebaut. Es darf keinem absichtlichen Muster gefolgt werden. (Siehe auch Regularien 4., Aufbau / Einklopfen der Kugeln).

9.3 Regelgerechter Anstoß
Folgende Regeln gelten für den Anstoß:
(a) Die Weiße wird aus dem Kopffeld gespielt; und
(b) Falls keine Kugel versenkt wird, müssen mindestens vier Objektkugeln an eine oder mehrere Banden laufen, oder der Stoß gilt als Foul (Siehe auch Regularien 17., Bedingungen für den Anstoß).
9.4 Zweiter Stoß des Spiels – Push Out
Falls beim Anstoß kein Foul begangen wurde, kann der danach aufnahmeberechtigte Spieler entscheiden, einen „Push Out“ zu spielen. Er muss diese Absicht dem Schiedsrichter mitteilen. Während eines Push Outs entfallen Regeln 6.2 Falsche Kugel und 6.3 Keine Bande nach der Karambolage für diesen Stoß. Falls bei einem Push Out kein Foul begangen wird, kann der Gegner sich aussuchen, ob er den Tisch übernehmen möchte, oder ob der Spieler noch einmal stoßen muss. Wird die 10 bei einem Push out versenkt, so wird sie straflos wieder aufgebaut.
9.5 Ansagespiel
Außer beim Anstoß muss der Spieler immer ansagen, welche Kugel er in welche Tasche spielen möchte, falls das nicht offensichtlich ist. Details eines Stoßes wie anzulaufende Banden oder andere Kugeln, die während des Stoßes angelaufen werden sollen, müssen nicht angesagt werden.
Damit ein angesagter Stoß für den Spieler zählen kann, muss der Schiedsrichter der Überzeugung sein, dass der Stoß so resultiert wie beabsichtigt. Jegliche mögliche Verwirrung, die z. B. durch Banden, Kombinations- oder andere unvorhersehbare Stöße eintreten kann, sollte dadurch vermieden werden, dass der Spieler in diesem Fall die entsprechende Tasche und das Loch ansagt. Falls der Schiedsrichter oder der Gegner sich nicht sicher sind, welche Ansage vorliegt, können sie den Spieler danach fragen.
9.6 Sicherheitsspiel
Der sich am Tisch befindliche Spieler kann jederzeit eine Sicherheit ansagen. Das bedeutet, dass er die korrekte Kugel anspielt, ohne irgendeine Kugel zu versenken und seine Aufnahme ist beendet. Versenkt der Spieler jedoch die angespielte Kugel, so hat der Gegner die Wahl, ob er den Tisch so übernimmt, wie er ist und weiter spielt, oder ob er den Tisch an den Spieler zurück gibt. (Siehe auch 9.7 Unkorrekt versenkte Kugeln; diese Regel trifft hier ebenfalls zu).
9.7 Unkorrekt versenkte Kugeln
Falls ein Spieler die angesagte Kugel nicht in die angesagte Tasche versenkt und im Verlauf des Stoßes fällt die angesagte Kugel irgendwo anders oder eine andere Kugel fällt in irgendeine Tasche, so ist die Aufnahme für den Spieler zunächst beendet und der Gegner hat die Wahl, ob er den Tisch übernimmt oder die Aufnahme an den Spieler zurück gibt.
9.8 Fortführung des Spiels
Solange der Spieler eine angesagte Kugel regelgerecht mit einem Stoß versenkt (außer beim Push Out, siehe 9.4 Zweiter Stoß des Spiels – Push Out), bleiben alle zusätzlich versenkten Kugeln aus dem Spiel (außer der 10; siehe 9.9 Wiedereinsetzen von Kugeln), und der Spieler darf seinen nächsten Stoß ausführen. Wenn ein Spieler die 10 regelgerecht in die angesagte Tasche versenkt (außer beim Push Out), gewinnt er das Spiel. Wenn der Spieler keine Kugel versenkt oder ein Foul begeht, ist seine Aufnahme beendet, und der Gegner kommt an den Tisch. Wurde kein Foul begangen, muss der Gegner von dort aus weiterspielen, wo der Spieler die Weiße hinterlassen hat.
9.9 Wiedereinsetzen der Kugeln
Wenn die 10 mit einem Foul, während eines Push Outs oder beim Anstoß versenkt wird, oder unabsichtlich in eine falsche Tasche fällt oder vom Tisch springt, wird sie wieder aufgebaut. (Siehe 1.4 Wiedereinsetzen von Kugeln). Keine andere Objektkugel wird ansonsten wieder aufgebaut.
9.10 Standardfouls
Falls der aufnahmeberechtigte Spieler ein Standardfoul begeht, wechselt die Aufnahme über zu seinem Gegner. Die Weiße wird dem Gegner in die Hand gegeben und er darf sie überall auf dem Tisch platzieren. (Siehe 1.5 Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch – Ball in hand). Folgende sind Standardfouls im Zehnball:
6.1 Weiße fällt in eine Tasche oder springt vom Tisch
6.2 Falsche Kugel Die erste Objektkugel, die von der Weißen berührt wird, muss immer die Kugel mit der niedrigsten Nummer sein, die sich noch auf dem Tisch befindet.
6.3 Keine Bande nach der Karambolage
6.4 Kein Fuß auf dem Boden
6.5 Kugel, die vom Tisch springt Die einzige Kugel, die wieder eingesetzt wird, wenn sie vom Tisch gesprungen ist, ist die 10.
6.6 Berühren der Kugeln
6.7 Durchstoß / Press liegende Kugeln
6.8 Schieben der Weißen
6.9 Sich noch bewegende Kugeln
6.10 Falsches Positionieren der Weißen
6.12 Queue auf dem Tisch
6.13 Stoßen außerhalb der eigenen Aufnahme
6.15 Zeitspiel
9.11 Schwerwiegende Fouls
Die Strafe für drei Fouls gemäß Regel 6.14 Drei aufeinanderfolgende Fouls ist der Verlust der derzeit gespielten Partie. Für Fouls gemäß Regel 6.16 Unsportliches Verhalten wird der Schiedsrichter die Strafe entsprechend der Art und Weise des begangenen Fouls anpassen.
9.12 Patt
Falls der Schiedsrichter eine Partie als Patt wertet, wird die Partie neu begonnen. Der Spieler, der ursprünglich die als Patt bewertete Partie angestoßen hat, hat wiederum das Anstoßrecht. (Siehe 1.12 Patt).
Quelle:
WORLD POOL-BILLIARD ASSOCIATION (www.wpa-pool.com)
Version: 26/05/2008
Deutsche Übersetzung von Thomas Overbeck
pdf Download der Deutschen Übersetzung.
Originalregel: Ten Ball (effective from 1 Jan. 2009)
Bild: 10-Ball Peter
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9-Ball Regeln
15.3.2007 by peter.
5.0 9-Ball (Professionelle und Weltregel)
Die allgemeinen Pocket-Billiard-Regeln finden grundsätzlich Anwendung, es sei denn, dass diesen hier ausdrücklich widersprochen wird.
5.1 Ziel des Spiels
(1) 9-Ball wird mit neun nummerierten farbigen Kugeln (Nr. 1-9) und der „Weißen“ gespielt. Bei jedem Stoß muss als erste Kugel diejenige mit der niedrigsten Zahl angespielt werden, aber die Kugeln müssen nicht in der Reihenfolge versenkt werden.
(2) Versenkt ein Spieler eine Kugel korrekt, dann bleibt er solange am Tisch, bis er eine Kugel verschießt, ein Foul begeht oder die „9“ versenkt und das Spiel damit gewinnt.
(3) Nach einem Fehlstoß muss der dann aufnahmeberechtigte Gegner von der Position weiter spielen, an der die „Weiße“ liegen geblieben ist. Nach einem Foul hat der Gegner freie Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch.
(4) Es muss nichts angesagt werden.
(5) Eine Partie ist dann beendet, wenn ein Spieler die nötige Anzahl Spiele gewonnen hat.
5.2 Aufbau der Kugeln
Die farbigen Kugeln werden diamantförmig aufgebaut, wobei die „1“ an der Spitze der Kugeln auf dem Fußpunkt und die „9“ in deren Mitte liegt (Abbildung 3). Die anderen Kugeln können beliebig platziert werden. Alle Kugeln sollen so nah wie möglich aneinander liegen. Das Spiel beginnt mit Lageverbesserung der „Weißen“ aus dem Kopffeld.
5.3 Korrekter Eröffnungsstoß
Die Regeln für die korrekte Ausführung des Eröffnungsstoßes sind dieselben, wie für die anderen regulären Stöße, außer
a) der eröffnende Spieler muss zuerst die „1“ treffen und
entweder eine Kugel versenken oder
zumindest vier farbige Kugeln an eine Bande laufen lassen.
b) wenn die „Weiße“ in eine Tasche oder vom Tisch fällt, oder wenn die Erfordernisse des Eröffnungsstoßes nicht erfüllt werden, so liegt ein Foul vor und der dann aufnahmeberechtigte Spieler hat freie Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch
c) wenn beim Eröffnungsstoß eine farbige Kugel vom Tisch springt, liegt ein Foul vor und der dann aufnahmeberechtigte Spieler hat freie Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch. Die farbige Kugel wird nicht wieder eingesetzt (Ausnahme: die „9“ wird wieder aufgebaut, wenn sie vom Tisch springt.)
5.4 Fortführung des Spiels
(1) Der Spieler kann bei dem Stoß, der unmittelbar nach dem Eröffnungsstoß folgt, „Push-Out“ spielen (siehe Punkt 5.5).
(2) Versenkt der Spieler eine oder mehrere Kugel(n) mit einem korrekten Eröffnungsstoß, so bleibt er an der Aufnahme, bis er eine Kugel verfehlt, ein Foul begeht oder das Spiel gewinnt.
(3) Verfehlt der Spieler oder begeht er ein Foul, beginnt die Aufnahme des anderen Spielers, die wiederum so lange dauert, bis dieser verfehlt, ein Foul begeht oder das Spiel gewinnt.
(4) Das Spiel endet, wenn die „9“ mit einem korrekten Stoß versenkt wird oder wenn das Spiel wegen eines ernsten Verstoßes gegen die Regeln als verloren gewertet wird.
5.5 „Push-Out“
(1) Derjenige Spieler, der unmittelbar nach einem korrekten Eröffnungsstoß an der Aufnahme ist, kann „Push-Out“ spielen, um zu versuchen, die „Weiße“ für die nachfolgende Wahlmöglichkeit in eine bessere Position zu legen.
(2) Der Spieler muss den „Push-Out“ vor dem Stoß ansagen oder der Stoß wird als normal durchgeführt gewertet.
(3) Bei einem „Push-Out“ muss die „Weiße“ keine farbige Kugel und keine Bande berühren, aber alle anderen Foulgründe bleiben bestehen. Jegliche bei einem „Push-Out“ versenkte Kugel zählt nicht und verbleibt in der Tasche (außer der „9“).
(4) Nach einem korrekten „Push-Out“ darf der Gegner von der Position aus weiter spielen, in die der Spieler die „Weiße“ gespielt hat oder er darf den Stoß an den Spieler selbst zurückgeben, der „Push-Out“ gespielt hat.
(5) Ein „Push-Out“ wird nicht als Foul angesehen, solange keine Regel (außer Punkt 5.7 und 5.8) verletzt wird. Ein unkorrekter „Push-Out“ wird je nach Art des Fouls als Foul gewertet. Nach einem Foul beim Eröffnungsstoß kann kein „Push-Out“ gespielt werden.
5.6 Fouls
(1) Begeht ein Spieler ein Foul, so ist seine Aufnahme beendet und keine der mit dem Foul versenkten Kugeln wird wieder eingesetzt. (Ausnahme: wenn die „9“ versenkt wird, wird sie wieder aufgebaut.) Begeht ein Spieler mit einem Stoß mehrere Fouls, so werden diese nur als ein Foul gewertet.
(2) Der dann aufnahmeberechtigte Spieler hat Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch. Vor dem ersten Stoß kann er die „Weiße“ an beliebiger Stelle platzieren.
5.7 Falsche Kugel
Ist die von der „Weißen“ zuerst getroffene Kugel nicht diejenige mit der niedrigsten Zahl auf dem Tisch, so liegt ein Foul vor.
5.8 Keine Bande
Wurde keine farbige Kugel versenkt und läuft keine farbige Kugel oder die „Weiße“ nach der Karambolage eine Bande an, so liegt ein Foul vor.
5.9 Freie Lageverbesserung
Hat ein Spieler freie Lageverbesserung, so kann er die „Weiße“ überall auf dem Tisch platzieren, außer press an eine „Farbige“. Er kann die „Weiße“ solange verlegen, bis er seinen Stoß ausführt.
5.10 Vom Tisch gesprungene farbige Kugeln
(1) Eine nicht versenkte Kugel wird als vom Tisch gesprungen angesehen, wenn sie irgendwo anders als auf der Tischplatte zu liegen kommt.
(2) Springt eine farbige Kugel vom Tisch, liegt ein Foul vor. Die vom Tisch gesprungenen „Farbigen“ bleiben aus dem Spiel (Ausnahme: wenn die „9“ vom Tisch gesprungen ist) und das Spiel geht weiter.
5.11 Fouls bei „Jump-Shots“ und Kopfstößen
Wird ein Spiel ohne Schiedsrichter gespielt, so liegt ein Foul vor, wenn während eines „Jump-Shots“, Bogenstoßes oder Kopfstoßes eine nicht anspielbare Kugel sich bewegt, weil versucht wurde, über sie oder um sie herum zu spielen. Dabei ist es unerheblich, ob die Kugel durch die Hand, das Queue, das Hilfsqueue oder einen Durchstoß bewegt wurde.
5.12 Drei aufeinander folgende Fouls
(1) Begeht ein Spieler drei Fouls in drei aufeinander folgenden Aufnahmen, ohne dazwischen einen korrekten Stoß zu spielen, so verliert er das Spiel. Die drei Fouls müssen in einem Spiel auftreten. Zwischen dem zweiten und dem dritten Foul muss eine Warnung erfolgen.
(2) Die Aufnahme eines Spielers beginnt zu der Zeit, wenn es ihm erlaubt ist, einen Stoß zu spielen und endet mit einem Stoß, mit dem er verfehlt, ein Foul spielt oder gewinnt, oder wenn er zwischen zwei Stößen ein Foul begeht.
5.13 Ende des Spiels
(1) Das Spiel beginnt, sobald die „Weiße“ beim Eröffnungsstoß das Kopffeld verlässt. Die „1“ muss beim Eröffnungsstoß korrekt angespielt werden.
(2) Das Spiel endet, sobald die „9“ mit einem korrekten Stoß versenkt wird oder wenn ein Spieler das Spiel wegen eines schweren Verstoßes gegen diese Regel als verloren gewertet bekommt.
Mit freundl. Genehmigung von Billardregeln.de
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